Laser Auftragschweißen
Präzise Laserbeschichtung für Schutz und Reparatur

Details
Beim Laserauftragsschweißen wird der Laserstrahl über optische Komponenten auf die Bauteiloberfläche gelenkt, mittels einer Fokussierlinse in einem Brennfleck gebündelt und so der Grundwerkstoff erhitzt. Über eine koaxiale Schutzgas-Pulverdüse wird gleichzeitig der Pulverwerkstoff mit Trägergas / Schutzgas dem Prozess zugeführt und aufgeschmolzen. Dabei entsteht eine sehr gute Schichthaftung aufgrund der schmelzmetallurgischen Bindung an das Substrat.
Vorteile:
- Sehr geringer Wärmeeintrag in das Bauteil, daher minimaler Verzug und kleine Wärmeeinflusszone
- Keine aufwendige Nachbearbeitung des Bauteils nötig
- Sehr gute Schichthaftung aufgrund schmelzmetallurgischer Bindung (d.h. gezieltes Anschmelzen der Substratoberfläche aufgrund präzise steuerbaren Prozesses)
- Hohe Konturentreue komplizierter Werkstückformen
- Hoher Pulverwirkungsgrad > 80%, dadurch umweltschonende Technologie
- Partielle Beschichtung möglich
- Komplexe Geometrien möglich
- Hohe Kanten- und Kerbschlagbeständigkeit
- Gute Nachbearbeitungsmöglichkeit durch Drehen, Fräsen und Schleifen
Nachteil:
- Nur schweißbare Werkstoffe möglich
Schichtstärke: bis zu 2 mm Einzelschichtstärke, auch mehrlagig möglich
Schichthaftung: sehr gute Schichthaftung durch schmelzmetallurgische Bindung
Temperaturbelastung: gering 100–300 °C
Grundwerkstoff: schweißbare Stähle und Legierungen
Bearbeitung: drehen, schleifen, läppen der Schichten möglich
Anwendungen: Beschichtungen zur Verbesserung der Verschleiß-, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit in Bereichen wie u.a. Armaturenbau, Bohr- und Drillingindustrie, Maschinenbau, Triebwerksbau etc. bei extremen Einsatzbedingungen (hoher Druck, lange Standzeit und extremer Verschleiß)
Fertigungskapazitäten
| Länge max. | Ø max. | Gewicht max. |
|---|---|---|
| 6.000 mm | 1.000 mm | 1.500 kg |
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